Erste Schritte
Alex spricht über den ersten Erfolg beim Coritiba
Há 13 anos - 10/09/2013 21:52
Erste Schritte

Der Coritiba gewann die vierfachen Meisterschaften im Jahr 2013, und Alex lobte den Erfolg aus verschiedenen Perspektiven. Man können vom Einsatz des Management und der Leitung sprechen, der Chance die den Jungspielern der eigenen Basis gegeben wurde, den Verträgen mit erfahrenen und bekannte Spielern oder auch von der Liebe zum Verein, die von den Tribünen herunterschallt. Der Erfolg war der erste Titel von Alex mit dem Coxa und zeigt die Vielschichtigkeit der aktuellen Situation des Vereins und die Gründe für den Erfolg.

„Die Infrastruktur des Vereins war vierfacher Meister und die Leute die seit 2010 hier sind erreichten diesen vierfachen Titel und die von 2011 und die vom letzten Jahr. Mir ist klar, dass ich ein Knabe der Basis mit Erfahrung bin, der den Klub aus professioneller Sicht sieht und mit der Leidenschaft der Fans.“ Der Satz von Alex beschreibt seinen eigenen Werdegang und zeigt seine Persönlichkeit. Mit dem Satz fasst er eine Menge verschiedener Situationen zusammen, die den Coritiba heute bestimmen.

Die Tatsache, dass er das Alto da Glória vor Jahren hinter sich liess und als Idol zurückkehrt, ist ein Grund für eine tiefere Analyse. Ein kleinen Teil seines Traums ist in Erfüllung gegangen und er riskiert es den Triumph über den vierten Titel aus einer etwas anderen Perspektive zusehen. In den Tagen nach dem 3x1 gegen Atlético sprach der Kapitän der weiss-grünen über den Titel und seine Auswirkungen.

Interview:

Sie sind in vielfältiger Weise repräsentativ - Sie wurden hier ausgebildet und haben ein Verhältnis zum Verein, eine internationale Karriere, ihre interne Beteiligung macht Sie zu einem Athleten der sich mit dem Klub identifiziert und ausserdem bringen Sie die Liebe eines Fans mit ein. Macht Sie diese Sammlung an Eigenschaften zu einer besonderen Persönlichkeit?

Alex: Ich kenne meine Repräsentativität, aber wir dürfen die Sachen nicht verwechseln. Vor allem weil es hier noch viel zu gewinnen gibt. Zum Beispiel könnte ich nächstes Jahr zweifacher Meister sein und das Team fünffacher. Wir haben zwei oder drei wichtige Wettbewerbe in diesem Jahr,  der Brasilienpokal der zweimal knapp daneben ging und die brasilianischen Meisterschaften die Coritiba nur einmal gewann. Vielleicht spielen wir im Südamerika-Pokal und wir schaffen einen internationaler Titel, der dem Fußball hier im Bundesstaat Paraná noch fehlt. Es ist durchaus möglich, das Turnier zu gewinnen. Der vierfache Meister war wichtig und wir müssen richtig feiern. Für mich ist das ein Fixpunkt, denn es ist der erste Erfolg mit dem Coxa. Aber das ist nicht definitiv, und es gibt noch Vieles, das geschehen kann und soll.

Waren Sie im Zusammenhang mit dem Erfolg überrascht?

A: Ich war erstaunt darüber Torschützen des Turniers zu werden, das hatte ich nicht in Betracht gezogen. Auch wenn ich bester Torschütze bei Palmeiras, Cruzeiro und Fenerbahçe war, stand das nicht auf dem Programm. Als ich das absehen konnte hatte ich den Titel schon im Schoss. Aber ich stellte mir durchaus vor Meister zu werden und auch, dass ich einer der Anführer des Teams sein würde, auch wenn ich mich nicht als Kapitän vorstellte. Aber so hatte das Ganze noch einen ganz anderen Stellenwert.

Wurde ein Traum wahr?

A: Ich hoffe einer der Fans, erst mal. In meinem Fall ist das so, ich ging weg, zu guten Mannschaften, zu wichtigen Vereinen und habe mich daran gewöhnt, um die oberen Tabellenplätze zu kämpfen. Außerdem bin ich daran gewöhnt mit Siegern zu spielen, das waren 10 Jahre mit der Nationalmannschaft mit den wichtigsten Spielern Brasiliens, und die Jungs dort spielten überall um den Titel. Und auch ich war nicht anders, ich spielte um Meister zu werden. Ich konnte mir schon vorstellen meine Karriere bei Coritiba zu beenden. Aber wo würde Coritiba stehen? Als ich anfing mit Ximenes und Vilson zu reden, bekam ich einen Schreck. Die Organisation des Managements und das Wachstumspotential beeindruckten mich. Ich stellte mir vor zurückzukehren und mit mehr Siegen meinen Stempel aufzudrücken. Beim vierfachen Meister war das anders, wir schafften das. Und im Licht der letzten Tage muss dieser Erfolg von uns allen anders gesehen werden.

Hat die Evolution etwas mit der Veränderung der Mentalität zu tun, was ist ihre Meinung?

A: Änderung der Mentalität, das ist es was ich den Spieler sage: wir sind den anderen Teams in Paraná nicht weite überlegen und den Teams Brasiliens nicht weit unterlegen. In manchen Situationen werden alle Spieler gleich und dann kommt die Zeit der mentalen Phase, der Konzentration kein Tor aus einer Standardsituation zu kassieren und man muss wissen, wann man ein Durcheinander auslöst um Druck wegzunehmen. Oder wann man in einem laues Spiel etwas aufrührt und bei den Fans einen Funken entzündet, damit die mitgehen. Beim entscheidenden Spiel erhielt ich gegen Zezinho eine Karte, das war ein Versuch das Stadion in Aufruhr zu bringen, das still war als wir gerade das Unentschieden geschossen hatten, und das Stadion entzündete sich tatsächlich. Wen ich über Mentalität spreche dann meine ich denken und handeln... Und das gilt für alle, auch für die Presse.

Zurück zu den Lehren des vierfachen Titels. Dieser Erfolg stellte sich das letzte Mal vor 40 Jahren ein, was sollten wird davon mitnehmen?

A: Die mentale Situation ist das Wichtigste. Die Fans müssen verstehen, dass ihre Teilnahme effektiv sein muss, mehr als 25.000 pro Spiel, wenn man etwas erreichen will. Ein weiterer Faktor ist, dass viel Spieler sich in den vielen Situationen abwechseln müssen. Marquinhos weis wer wer ist, die guten Seiten und die Schwierigkeiten, ob man eine Spieler da oder da braucht. Die Umstellungen die er beim Paranaense machte, wurden gemacht, weil sie gemacht werden konnten und er beobachtete was er konnte. Es ist notwendig sich mental weiter zu entwickeln, wie ein Champion zu denken, wie ein Champion zu reagieren und wie einer zu handeln.

Trauen Sie sich zu, nach fast einem Jahr ihrer Rückkehr Zielsetzungen vorzugeben?

A: Ich für meinen Teil möchte mich körperlich fit halten, um natürliche Leistung zu zeigen, denn ich glaube, wenn ich Leistung zeige, kann ich dem Team helfen. Das ist mein Ziel. Was die Gruppe anbetrifft möchte ich die Erwartung an große Spiele aufrechterhalten, denn es ist möglich, die grossen Teams anzugehen. Wir müssen uns also auf die guten Sachen vorbereiten, wenn mit einem guten Mittelwert an Zuschauern noch die Kraft der Tribüne hinzukommt, dann kann es der Verein, ich glaube das ist möglich, zumindest in die Libertadores schaffen.

Erste Schritte
Alex spricht über den ersten Erfolg beim Coritiba
Há 13 anos - 10/09/2013 21:52
Erste Schritte

Der Coritiba gewann die vierfachen Meisterschaften im Jahr 2013, und Alex lobte den Erfolg aus verschiedenen Perspektiven. Man können vom Einsatz des Management und der Leitung sprechen, der Chance die den Jungspielern der eigenen Basis gegeben wurde, den Verträgen mit erfahrenen und bekannte Spielern oder auch von der Liebe zum Verein, die von den Tribünen herunterschallt. Der Erfolg war der erste Titel von Alex mit dem Coxa und zeigt die Vielschichtigkeit der aktuellen Situation des Vereins und die Gründe für den Erfolg.

„Die Infrastruktur des Vereins war vierfacher Meister und die Leute die seit 2010 hier sind erreichten diesen vierfachen Titel und die von 2011 und die vom letzten Jahr. Mir ist klar, dass ich ein Knabe der Basis mit Erfahrung bin, der den Klub aus professioneller Sicht sieht und mit der Leidenschaft der Fans.“ Der Satz von Alex beschreibt seinen eigenen Werdegang und zeigt seine Persönlichkeit. Mit dem Satz fasst er eine Menge verschiedener Situationen zusammen, die den Coritiba heute bestimmen.

Die Tatsache, dass er das Alto da Glória vor Jahren hinter sich liess und als Idol zurückkehrt, ist ein Grund für eine tiefere Analyse. Ein kleinen Teil seines Traums ist in Erfüllung gegangen und er riskiert es den Triumph über den vierten Titel aus einer etwas anderen Perspektive zusehen. In den Tagen nach dem 3x1 gegen Atlético sprach der Kapitän der weiss-grünen über den Titel und seine Auswirkungen.

Interview:

Sie sind in vielfältiger Weise repräsentativ - Sie wurden hier ausgebildet und haben ein Verhältnis zum Verein, eine internationale Karriere, ihre interne Beteiligung macht Sie zu einem Athleten der sich mit dem Klub identifiziert und ausserdem bringen Sie die Liebe eines Fans mit ein. Macht Sie diese Sammlung an Eigenschaften zu einer besonderen Persönlichkeit?

Alex: Ich kenne meine Repräsentativität, aber wir dürfen die Sachen nicht verwechseln. Vor allem weil es hier noch viel zu gewinnen gibt. Zum Beispiel könnte ich nächstes Jahr zweifacher Meister sein und das Team fünffacher. Wir haben zwei oder drei wichtige Wettbewerbe in diesem Jahr,  der Brasilienpokal der zweimal knapp daneben ging und die brasilianischen Meisterschaften die Coritiba nur einmal gewann. Vielleicht spielen wir im Südamerika-Pokal und wir schaffen einen internationaler Titel, der dem Fußball hier im Bundesstaat Paraná noch fehlt. Es ist durchaus möglich, das Turnier zu gewinnen. Der vierfache Meister war wichtig und wir müssen richtig feiern. Für mich ist das ein Fixpunkt, denn es ist der erste Erfolg mit dem Coxa. Aber das ist nicht definitiv, und es gibt noch Vieles, das geschehen kann und soll.

Waren Sie im Zusammenhang mit dem Erfolg überrascht?

A: Ich war erstaunt darüber Torschützen des Turniers zu werden, das hatte ich nicht in Betracht gezogen. Auch wenn ich bester Torschütze bei Palmeiras, Cruzeiro und Fenerbahçe war, stand das nicht auf dem Programm. Als ich das absehen konnte hatte ich den Titel schon im Schoss. Aber ich stellte mir durchaus vor Meister zu werden und auch, dass ich einer der Anführer des Teams sein würde, auch wenn ich mich nicht als Kapitän vorstellte. Aber so hatte das Ganze noch einen ganz anderen Stellenwert.

Wurde ein Traum wahr?

A: Ich hoffe einer der Fans, erst mal. In meinem Fall ist das so, ich ging weg, zu guten Mannschaften, zu wichtigen Vereinen und habe mich daran gewöhnt, um die oberen Tabellenplätze zu kämpfen. Außerdem bin ich daran gewöhnt mit Siegern zu spielen, das waren 10 Jahre mit der Nationalmannschaft mit den wichtigsten Spielern Brasiliens, und die Jungs dort spielten überall um den Titel. Und auch ich war nicht anders, ich spielte um Meister zu werden. Ich konnte mir schon vorstellen meine Karriere bei Coritiba zu beenden. Aber wo würde Coritiba stehen? Als ich anfing mit Ximenes und Vilson zu reden, bekam ich einen Schreck. Die Organisation des Managements und das Wachstumspotential beeindruckten mich. Ich stellte mir vor zurückzukehren und mit mehr Siegen meinen Stempel aufzudrücken. Beim vierfachen Meister war das anders, wir schafften das. Und im Licht der letzten Tage muss dieser Erfolg von uns allen anders gesehen werden.

Hat die Evolution etwas mit der Veränderung der Mentalität zu tun, was ist ihre Meinung?

A: Änderung der Mentalität, das ist es was ich den Spieler sage: wir sind den anderen Teams in Paraná nicht weite überlegen und den Teams Brasiliens nicht weit unterlegen. In manchen Situationen werden alle Spieler gleich und dann kommt die Zeit der mentalen Phase, der Konzentration kein Tor aus einer Standardsituation zu kassieren und man muss wissen, wann man ein Durcheinander auslöst um Druck wegzunehmen. Oder wann man in einem laues Spiel etwas aufrührt und bei den Fans einen Funken entzündet, damit die mitgehen. Beim entscheidenden Spiel erhielt ich gegen Zezinho eine Karte, das war ein Versuch das Stadion in Aufruhr zu bringen, das still war als wir gerade das Unentschieden geschossen hatten, und das Stadion entzündete sich tatsächlich. Wen ich über Mentalität spreche dann meine ich denken und handeln... Und das gilt für alle, auch für die Presse.

Zurück zu den Lehren des vierfachen Titels. Dieser Erfolg stellte sich das letzte Mal vor 40 Jahren ein, was sollten wird davon mitnehmen?

A: Die mentale Situation ist das Wichtigste. Die Fans müssen verstehen, dass ihre Teilnahme effektiv sein muss, mehr als 25.000 pro Spiel, wenn man etwas erreichen will. Ein weiterer Faktor ist, dass viel Spieler sich in den vielen Situationen abwechseln müssen. Marquinhos weis wer wer ist, die guten Seiten und die Schwierigkeiten, ob man eine Spieler da oder da braucht. Die Umstellungen die er beim Paranaense machte, wurden gemacht, weil sie gemacht werden konnten und er beobachtete was er konnte. Es ist notwendig sich mental weiter zu entwickeln, wie ein Champion zu denken, wie ein Champion zu reagieren und wie einer zu handeln.

Trauen Sie sich zu, nach fast einem Jahr ihrer Rückkehr Zielsetzungen vorzugeben?

A: Ich für meinen Teil möchte mich körperlich fit halten, um natürliche Leistung zu zeigen, denn ich glaube, wenn ich Leistung zeige, kann ich dem Team helfen. Das ist mein Ziel. Was die Gruppe anbetrifft möchte ich die Erwartung an große Spiele aufrechterhalten, denn es ist möglich, die grossen Teams anzugehen. Wir müssen uns also auf die guten Sachen vorbereiten, wenn mit einem guten Mittelwert an Zuschauern noch die Kraft der Tribüne hinzukommt, dann kann es der Verein, ich glaube das ist möglich, zumindest in die Libertadores schaffen.